Information aus der Gemeinderatssitzung vom 19. Mai 2026
In der letzten Gemeinderatssitzung wurden vom Gremium die gebührenrechtlichen Ergebnisse 2025 für die Wasserversorgung und die Abwasserbeseitigung festgestellt.
Bei der Wasserversorgung entstand ein Defizit von annähernd 16.500 Euro. Mehrkosten entstanden durch den Einbau eines Ansaugfilters und Ventil im Hochbehälter Tunau, Steigerungen bei den Service- und Steuerungsleistungen, sowie aufgrund erhöhter Inanspruchnahme des Verbandswerkhofs. Wasserrohrbrüche hielten sich glücklicherweise in Grenzen, sodass bei diesem Kostenansatz Geld eingespart werden konnte. Da die Fernwirktechnik erst Ende des Jahres 2025 fertiggestellt wurde, fielen auch die Abschreibungen geringer aus.
Bei der Abwasserbeseitigung fiel ein Überschuss von knapp 24.000 Euro an. Grund hierfür ist die nicht durchgeführte Kanalbefahrung sowohl der Gemeindekanäle. Auch im Bereich der Verbandssammler fand eine deutlich niedrigere Kanalbefahrung statt. Des Weiteren wurde die Erarbeitung eines Generalentwässerungsplanes in 2025 noch nicht abgerechnet.
Unter Mitteilungen der Verwaltung informierte Bürgermeister Pfeffer über die Kosten der Winterdienstsaison 2025/2026. Hier fielen insgesamt fast 24.500 Euro an. Gegenüber der Vorsaison 2024/2025, in der etwa 14.200 Euro aufzubringen waren, bedeutet dies eine erhebliche Steigerung. Der Haushaltsansatz für 2026 beträgt dagegen lediglich 10.000 Euro.
Sodann berichtet er über eine Trinkwasseruntersuchung im Ortsnetz Bischmatt vom 7. Mai 2026. Die mikrobiologische Untersuchung bestätigte eine hygienisch einwandfreie Wasserqualität.
